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Ausmalbilder Weihnachtsbaum

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ist kein WeihnachtenAusmalbilder Weihnachtsbaum

Ein Weihnachtsbaum gehört zu Weihnachten, wie kein anderes Symbol in den deutschen Wohnzimmern im restlichen Jahr. Das wird bei euch zu Hause auch nicht anders sein. Aber sicher könnt ihr euch nicht vorstellen, wie viele Weihnachtsbäume überhaupt geschlagen werden müssen, um die Nachfrage zu erfüllen? Die Zahl ist gigantisch: Über 25 Millionen Bäume müssen gefällt werden, damit in den meisten deutschen Wohnzimmern ein Baum steht.

Ausmalbilder WeihnachtsbaumWo kommen die Bäume her?
Aber keine Angst, die größte Anzahl der Bäume kommt aus speziellen Zuchtanlagen und nicht aus dem Wald. Plastikbäume sollte man jedoch vermeiden, sind sie doch in Herstellung richtige Energiefresser und gehören eigentlich in den Problemmüll, wenn auch noch kleine Lämpchen angebracht sind. Zudem haben sie gegenüber echten Bäumen nicht den Hauch einer Chance, wenn man eine echte Weihnachtsstimmung erleben möchte.
Man muss auch wissen: Bis ein Baum aus den skandinavischen Ländern in einem deutschen Wohnzimmer steht, hat er oft schon eine lange Reise hinter sich, auch das ist nicht umweltfreundlich, wird er doch auf Lastwagen quer durch Deutschland und manchmal quer durch Europa bis zu seinem Verkäufer gefahren. Deshalb redet mit euren Eltern, dass man doch ein deutsches Bäumchen kaufen soll. Aber was für eines?

Welcher Baum ist der richtige?
Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum in Deutschland. Vor allem deshalb, da er zur Freude eurer Eltern lange Zeit nur wenig nadelt. Wird er im Wohnzimmer aufgestellt, dann ist dieses etwa zimmergroße Bäumchen bereits bis zu 15 Jahre alt, so lange braucht es, um als Weihnachtsbaum gelten zu dürfen.
Oft ist aber der Tannenbaum eine Fichte, denn als Weihnachtsbaum dient oft auch die Rotfichte, die sich dann am wohlsten fühlt, wenn man sie auf den Balkon oder in den Garten stellt. Die Rotfichte ist der Schrecken einer jeden Hausfrau, denn oft nadelt sie schon, wenn einer Zimmer niesen muss.
Ausmalbild Christbaum
Wieso gibt es eigentlich einen Weihnachtsbaum?
Die Geschichte des Weihnachtsbaums reicht viele Jahrhunderte zurück, und die meisten, die unter dem Weihnachtsbaum ihre Geschenke auspacken und Lieder singen, wissen gar nicht, woher dieser wunderschöne Brauch eigentlich kommt.

Liebe Kinder, glaubt nicht alles, was ihr über den Weihnachtsbaum lest, es ist einfach zu lange her, um genau zu sagen, wie es zu diesem Brauch gekommen ist. Es gibt mindestens 100 Geschichten, von denen der jeweilige Erzähler behauptet, dass es die einzig wahre sei.
Eines scheint sicher zu sein, dass die Tradition des Weihnachtsbaums nicht von den alten Germanen kommt, sondern ein rein christliches Symbol ist, das sich zwar im Laufe der verändert hat, aber im Wesentlichen an seiner Bedeutung nichts verloren hat. Dabei ist es egal, ob der erste Weihnachtsbaum 300 oder 500 Jahre alt ist, das ändert nichts an seiner Bedeutung. Der berühmte dänische Dichter Hans Christian Andersen, der von 1805 bis 1875 lebte, schrieb eine wunderbare Geschichte über den Weihnachtsbaum, die er aber „Der Tannenbaum“ nannte. Darin heißt es:

Malvorlagen Weihnachtsbaum„An einen Zweig hängten sie kleine, aus farbigem Papier ausgeschnittene Netze, und jedes Netz war mit Zuckerwerk gefüllt. Vergoldete Apfel und Walnüsse hingen herab, als wären sie festgewachsen, und über hundert rote, blaue und weiße kleine Lichter wurden in den Zweigen festgesteckt.“

Dieses Gedicht ist mit der erste Hinweis darauf, dass man Kerzen an den Weihnachtsbaum steckte. Es gibt zwar Quellen, die sagen, schon um 1730 habe man Kerzen verwendet, aber so genau weiß das niemand. Sicher ist aber, dass mit dem Einzug des Weihnachtsbaums auch viel Vorfreude und Spannung verbunden war. Heimlich wurde der Baum am Heiligen Abend geschmückt, heimlich wurden die Kerzen angezündet, und erst wenn ein Glöckchen ertönte, durften die Kinder den Baum und die darunter liegenden Geschenke sehen. Und so wird es noch heute in vielen Familien gemacht.

Weihnachtsbaum AusmalbildEin trauriger Teil der Geschichte des Weihnachtsbaums
Waren es am Anfang nur die reicheren Familien, die sich einen Baum ins Zimmer stellten, änderte sich dies um das Jahr 1870. Der Grund war aber ein sehr trauriger, denn zu dieser Zeit gab es einen furchtbaren Krieg zwischen Deutschland und Frankreich mit sehr vielen Toten und noch mehr verletzten Soldaten, die in so genannten Lazaretten versorgt wurden. Um ihnen wenigstens zu Weihnachten etwas Trost und Freude zu bringen, stellte man in den Lazaretten Weihnachtsbäume auf.
Die Soldaten, die diesen Krieg überlebten, waren es, die dafür sorgten, dass der Weihnachtsbaum nicht nur etwas für die Reichen war. Die meist armen Soldaten wollten auch zu Hause nicht mehr auf einen Weihnachtsbaum verzichten. So kam es, dass plötzlich in jeder auch noch so armen Wohnung ein Weihnachtsbaum stand.
Je nachdem, wo man wohnt ,heißt der geschmückte Baum Christbaum, Weihnachtstanne, Lichterbaum oder einfach nur Tannenbaum, und ganz früher verwendete man den lustigen Namen „Halleluja-Palme“.

Heute ist Weihnachten oft nur eine Frage des GeldesMalvorlagen Weihnachtsbaum 1
Von Kaufrausch und großen Geschenken war allerdings lange nicht die Rede. Erst etwa ab Mitte der 1950er-Jahre wurden aus kleinen, oft selbst gebastelten Geschenken immer größere und teurere, da die Menschen in Deutschland auch mehr Geld hatten.
Viel hat sich an Heilig Abend in Deutschland verändert, zwar sind die Kirchen an diesem Tag immer voll, aber der christliche Gedanke, die Geburt Jesu zu feiern, ist vielfach verloren gegangen. Dafür wurde Weihnachten zu einem großen Geschäft der Kaufhäuser und anderen Läden. Selbst die Vorfreude musste dem Geld weichen, denn bereits ab September verkaufen die Supermärkte alles, was man eigentlich mit der Adventszeit oder mit Weihnachten verbindet.
Das ist schade, denn die Bedeutung des Weihnachtsfestes und seines Symbols, der Weihnachtsbaum, geht immer mehr verloren. Und den Menschen wird durch die Werbung gesagt, dass nur das teuerste, das modernste und das größte Geschenk das Beste sei. Und das wollte in früheren Zeiten bestimmt niemand. Da freute man sich über Lebkuchen, Nüsse und andere Kleinigkeiten. Eines jedoch ist geblieben, Weihnachten ist nach wie vor ein Familienfest – das ist doch eine schöne Nachricht. Und über Geschenke freut man sich auch heute noch. Bestimmt auch ihr!
 

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