Geschichten von Tieren, die sich auf Flughäfen tummeln

Auf euren Seiten bei kostenlose-ausmalbilder.de habt ihr schon einiges über Tiere gelesen. Viele von euch werden in den Sommerferien mit einem Flugzeug in den Urlaub fliegen. Deshalb möchten wir heute berichten, dass Tiere schon des öfteren auf Flughäfen für allerlei Aufregung gesorgt haben.

 

Stinktier
Erst vor wenigen Tagen hat in den USA ein Stinktier, das sich in einem Flugzeug versteckt hatte, einen Start verhindert. Eigentlich ist ein Stinktier ein freundlicher Geselle, fühlt er sich aber in die Enge getrieben, dann wehrt er sich mit einem unglaublichen Gestank, den er versprüht. Dies tat das Stinktier, als man versuchte, es einzufangen. Und der Gestank war so heftig, dass alle Passagiere das Flugzeug wieder verlassen mussten, um frische Luft zu schnappen. Erst zwei Stunden später konnte die Maschine dann gut gelüftet starten.

 

Warane
Noch heftiger waren die Auswirkungen in der indischen Hauptstadt Neu Delhi, als es sich fünf Warane auf der Landebahn gemütlich machten. Man musste die gesamte Landebahn sperren und Tierschützer herbeirufen. Die etwa einen Meter langen Tiere mussten mit mit Netzen eingefangen werden und wurden weit ab des Flughafen wieder frei gelassen. Fast eine Stunde dauerte es, bis alle Tiere eingefangen wurden und die Flugzeuge dann wieder starten und landen konnten. Insgesamt hatten 100 Flugzeuge Verspätung. Warum sich gerade immer wieder Warane indische Flughäfen als Ausflugsziel aussuchen, das weiß niemand.

 

Skorpion
Auf dem Flughafen Bremen jagte ein echter Skorpion den Reisenden einen gehörigen Schreck ein. Er saß neugierig auf einer Wartebank und schaute sich die Menschen an. Als man ihn, den nur fünf Zentimeter großen Passagier, entdeckte, haben die Reisenden einen weiten Bogen um das kleine Tier gemacht. Erst als ihn eine Tierärztin mit einer Zeitung und einem Glas fangen konnte, hat sich Lage wieder beruhigt. Es stellte sich jedoch heraus, dass es kein hoch giftiger Skorpion war, sondern ein so genannter „Euscorpicus Italicus“, der eigentlich nur in Mittelmeerländern lebt. Seinen Stich kann man etwa mit einem Bienenstich vergleichen, der aber auch sehr schmerzhaft sein kann. Die Beamten am Bremer Flughafen gaben ihm den Namen Achim.

 

Fuchs und Adler
In der italienischen Hafenstadt Bari wird der Flugverkehr immer wieder durch Füchse gestört, die sich unter dem Schutzzaun ein Loch graben und hindurch schlüpfen. Um die Füchse nicht zu töten, hat man sich jetzt etwas ganz Besonderes einfallen lassen, denn Füchse haben Angst vor Adlern. So hat man aus Deutschland einen ganz jungen Adler geholt, der die Füchse vom Flughafen fernhalten soll. Man muss ihn jedoch erst an den Lärm und an die Flugzeuge gewöhnen, bis man ihn über dem Flughafen aufsteigen lassen kann. Er soll aber gute Fortschritte gemacht haben und wird bald zu einem wichtigen Mitarbeiter auf dem Flughafen Bari werden.

 

Bis bald, wir werden euch noch mehr solcher Geschichten erzählen und auch die entsprechenden Ausmalbilder dazu malen.





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